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Roswitha Itong Ehrke
Warum ich mich für die MBA engagiere?
Als Kind vom Land war ich fast immer in Bewegung: Ob draußen auf dem Spielplatz, beim Rollschuhlaufen oder beim Zurücklegen langer Wege. Erst in Berlin begann ich mit „richtigem Sport“: Sechs Jahre Karate und Allstyle Karate beim „Selbstverteidigung für Frauen e.V.“ haben mir gezeigt, dass Bewegung meinen Geist und Körper schult und mir innere Ausgeglichenheit und Selbstbewusstsein bringt.
In der Schule machten die Jungen noch die „coolen“ Sportarten und die Mädchen tanzten, für mich, „alberne“ Tänze, die mir heute übrigens Spaß machen. Beim SVF war der Sport anders. Dort gab es gemeinsame Aktionen sowie wertschätzende und selbstbewusste Trainerinnen, die für mich Vorbilder waren.
Neben meinem Sportstudium an der FU Berlin kam ich als Honorartrainerin zu Seitenwechsel und lernte dort viele Sportlerinnen und ihre Geschichten kennen. Diese waren bei vielen auch von erlernten Selbstbewertungen wie „unsportlich“ oder „kann ich nicht“ geprägt“. Sport sollte in erster Linie Spaß am Körper, ein positives Selbsterleben und schöne Momente mit anderen verschaffen. Er soll helfen sich zu spüren und auszuprobieren. Ich will das Mädchen unabhängig von ihrem Können erfahren, was alles erlernbar ist und wie viel Spaß das machen kann. Ich möchte dazu beitragen, dass sie eine positive „Sportgeschichte“ entwickeln.
In den Friedrichshain-Kreuzberger Mädchen sehe ich junge Menschen mit vielen verschiedenen kulturellen Hintergründen, gepaart mit dieser kindlichen Freude und Begeisterungsfähigkeit. Mit meinem Engagement für die MBA will ich positive Erfahrungsräume für diese und andere Mädchen und junge Frauen im Sport schaffen. Es gibt viel zu wenige davon.
Roswitha Itong Ehrke
Sportwissenschaftlerin, Projektmanagerin Seitenwechsel Berlin e.V.
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Roswitha Itong Ehrke

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